Dienstag, 25.02.2020 16:04 Uhr

Das Darknet - Recherchen im Dunkeln der menschlichen Seele

Verantwortlicher Autor: Dipl. Ing. Marc Störmer Frankfurt am Main, 05.01.2020, 18:59 Uhr
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Information des BKA
Information des BKA  Bild: BKA / Bundeministerium des Innern

Frankfurt am Main [ENA] Wie sicher ist das Darknet wirklich oder wie sicher darf das Darknet wirklich sein? Diese Frage stellt sich spätestens, wenn man im Darknet recherchiert. Mitte 2019 gelang es dem BKA in internationaler Zusammenarbeit, den größten anonymen Internetmarktplatz "WALL STREET MARKET" zu schließen.

Was ist eigentlich das Darknet und wie komme ich da hinein? Eine Antwort darauf wird in diesem Artikel geschuldet. Fünf Minuten Darknet lassen nur einen Schluss zu: Eine Anleitung oder gar Hinweise darauf wie man sich in den Sumpf von Verdorbenheit begibt, wird es an dieser Stelle nicht geben. Ja. Es ist richtig dass es geschützte Kommunikation geben muss. Gerade für Journalisten. Doch wie hoch ist der Preis für diesen Schutz? Bei der Recherche im Darknet stolpert jeder zwangsläufig fast unvermeidbar auf Seiten die man sich wünscht, nie gesehen zu haben. Ob die Betreiber dieser Seiten noch das Recht haben sich auf Datenschutz zu berufen, ist nicht zweifelhaft, es ist absurd.

Im Darknet findet jeder das, was er sucht. Diesen Artikel zu schreiben und damit Fachbegriffe bewusst nicht zu benutzen um den Betreibern dieser Webseiten mit zutiefst moralischen Verwerfungen nicht auch noch eine Bühne zu geben, ist nicht ganz leicht. In Anbetracht der Gefahr, die durch das Darknet ausgeht aber durchaus angebracht. Um geschützt zu kommunizieren gibt es wirksame Alternativen wie zum Beispiel die relativ einfach zu handhabende GPG Verschlüsselung für den Email- und Datenverkehr. Das sich Kriminelle im Darknet wohlfühlen, liegt auf der Hand. Wenn den internationalen Polizeibehörden auch ein großer Schlag gegen das Darknet gelungen ist, ist die Gefahr die davon ausgeht ungebrochen.

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