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Kundgebung zum 1. Mai mit 1600 Teilnehmern in Braunschweig

Verantwortlicher Autor: Michael Gardau Braunschweig, 03.05.2017, 19:47 Uhr
Presse-Ressort von: Michael Gardau Bericht 3853x gelesen
Der Demonstrationszug in Braunschweig
Der Demonstrationszug in Braunschweig  Bild: Michael Gardau

Braunschweig [ENA] 1600 Teilnehmer folgten dem Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes für mehr soziale Gerechtigkeit, Fremdenfeindlichkeit, Lohnungerechtigkeit, Unterdrückung und Rechte Politik am 1. Mai auf die Straßen zu gehen. Die Route führte vom Burgplatz über Bohlweg und endetet am Bürgerpark mit einem Fest.

Wir sind viele. Wir sind eins. So lautete das Motto auf der Kundgebung zum 1. Mai in Braunschweig. Der Deutsche Gewerkschaftsbund hatte in Braunschweig seine Auftaktveranstaltung. Gegen 10:30 Uhr begrüßte Heinrich Betz, DGB Stadtverband Braunschweig die 1600 Teilnehmer und übergab das Wort an den Oberbürgermeister von Braunschweig, Ulrich Markurth. Anschließende hatte Prof. Dr. Klaus Dörre von der Friedrich -Schiller - Universität aus Jena das Wort. Das musikalische Rahmenprogramm wurde von Hannes Salzmann mit Arbeiterliedern gestaltet. Der Demonstrationsumzug ging vom Burgplatz über den Bohlweg zum Brügerpark, hier gab es ein Internationales Fest für die ganze Familie mit Speisen aus unterschiedlichen Ländern und Musik.

Ulrich Markurth, Oberbürgermeister von Braunschweig hob in seiner Rede auf dem Burgplatz eine gute Zusammenarbeit zwischen Gewerkschaften und der Kommune hervor. Er warnte vor einer rassistischen Veränderung im Hinblick auf eine friedliche Gesellschaftsform. Er nannte neben Amerika, Frankreich, die Türkei aber auch durch die AFD in Deutschland. Für ein friedliches Zusammenleben einer Gesellschaft ist kein Platz für Rassisten.

Die Mairede hielt auf dem Burgplatz Prof. Dr. Klaus Dörre von der Friedrich- Schiller- Universität aus Jena. In seiner Rede hat sich die Situation der Arbeitnehmer im Vergleich von 20 Jahren nicht wesentlich verbessert. Arbeitnehmer müssen sich mit einer Arbeitsverdichtung ihrer Arbeit in den Betrieben auseinandersetzten, 20 bis 24 Prozent der Beschäftigten arbeiten im Niedriglohnsektor - können davon aber nicht leben. Viele haben mehrere Jobs oder verbringen einen Großteils ihres Berufsleben in Maßnahmen der Arbeitsagentur. Durch eine Absenkung der Rente - werden immer mehr Rentner in Zukunft ihren eigenen Lebensunterhalt nicht mehr finanzieren können. Hier ist auch die Gesellschaft und die Politik in die Pflicht zu nehmen.

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