Mittwoch, 19.02.2020 02:06 Uhr

FFF Protest gegen Beteiligung von Siemens an Kohlemine

Verantwortlicher Autor: Michael Gardau Braunschweig, 09.01.2020, 19:45 Uhr
Presse-Ressort von: Michael Gardau Bericht 5329x gelesen

Braunschweig [ENA] Die Fridays For Future -Bewegung ruft zu Protesten am 10. Januar 2020 an 20 Siemens- Standorten gegen die Beteiligung von Siemens an einer Kohlemine in Australien auf und fordert vom Siemens Chef die Beteiligung am Bau der Miene zu beenden. Proteste finden unter anderem auch in Braunschweig statt. Die Bewegung will damit auf das von Siemens selbst erklärte Ziel bis 2030 klimaneutral zu werden, aufmerksam machen.

Siemens wird den Bau der Adani-Kohlemine in Australien durch die Lieferung für Signalanlagen zum Abtransport der abgebauten Kohle liefern. Durch seine Beteiligung kann, so ist die Fridays For Future Bewegung überzeugt, Siemens seine Zielsetzung bis 2030 klimaneutral zu werden nicht erreichen. Nick Heubeck, Aktivist in der Fridays For Future Bewegung aus Bamberg, fordert vom Siemens Chef Joe Kaeser das Vorhaben am Bau der Kohlemine zu beenden, da Kohle kein zukunftsfähiger Energieträger weder in Deutschland noch in Australien ist. Nach der Fertigstellung der Adani -Kohlemine eines der größten Kohlebergwerke der Welt. Dadurch würden jährlich bis zu 705 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen werden.

Ein weiterer Kritikpunkt ist dass durch den Bau der größten Kohlemine in Australien das land selbst sowie auch Kulturstätten von den Australischen Ureinwohnerinnen und Ureinwohner zerstört werden, da der Transport der Kohle aus der Adani Kohlemine nach Asien jährlich mit 5000 Kohletanker durch das Great Barrier Reef verlaufen soll. Diese Belastung, so die Bewegung weiter, wird zu Beschädigungen des UNSECO Weltkulturerbe führen. Die Aktivisten haben an 20 Siemens-Standorten am 10. Januar 2020 zu Protesten aufgerufen, darunter auch der Standort in Braunschweig.

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